Donnerstag, 7. Januar 2010

Radiation

Ein Ort der Begegnung - hell - offen - verbindend-

Eine Herrausforderung : Das Zusammentreffen einer grauen, einsamen, fast
verlassen- anmutenden Umgebung mit einem Raum - hell ist er, ohne stark Wahrnemende Grenzen die eine Abschirmung der Aussenwelt nicht zulassen.
Hauchdünn, kaum spürbar verlaufen die Lichtstrahlen durch die gropiusstadt - typischen Freiflächen und werden erst von den sich auftürmenden Hochhäuser gebremst.
Der Raum soll es schaffen abzuheben von der Umgebung ohne sie auszuschließen und somit zu einem Ort der Begegnung werden.
Denn ein solcher fehlt in der schlafenden Gropiusstadt.
Gemeinsam, nich aneinander vorbei - hell, nicht grau und verdunkelt.

Wie entstand das Ganze?
Das Ergebnis des Schülerworkshops an der Lise - Meitner - Schule in der Gropiusstadt/Berlin:
Eine angenehme/anstrebenswerte Atmosphäre gestaltet in einer Box aus sicht der Schüler

Der geschlagene Bogen

Für Justina (16 Jahre) war es wichtig ihre Atmosphäre im Zusammenhang mit der vorhandenen Umgebung zu betrachten: Sie schaute aus dem Fenster und sah die graue Gropiusstadt. Leer, triste, manchmal grausam- so beschrieb sie dieses Quatier. Abstoßnde Szenerien wie beispielsweise widerwertige Maden verkleiden die Wände ihres Raumes. Sie stellt sich eine "bessere" Welt vor: ein Ort der ein Ziel seien soll (wie ein Wasserloch in Mitten der Wüste)- hell und geborgen soll er sein. Sie wünscht sich einen Raum mit Bezug zur Natur. Kann man es schaffen einen Bogen zu schlagen? Kann man die negative Umgebung so einbeziehen und umgestallten, dass plötzlich darraus etwas Positives entsteht?