Donnerstag, 7. Januar 2010

Der geschlagene Bogen

Für Justina (16 Jahre) war es wichtig ihre Atmosphäre im Zusammenhang mit der vorhandenen Umgebung zu betrachten: Sie schaute aus dem Fenster und sah die graue Gropiusstadt. Leer, triste, manchmal grausam- so beschrieb sie dieses Quatier. Abstoßnde Szenerien wie beispielsweise widerwertige Maden verkleiden die Wände ihres Raumes. Sie stellt sich eine "bessere" Welt vor: ein Ort der ein Ziel seien soll (wie ein Wasserloch in Mitten der Wüste)- hell und geborgen soll er sein. Sie wünscht sich einen Raum mit Bezug zur Natur. Kann man es schaffen einen Bogen zu schlagen? Kann man die negative Umgebung so einbeziehen und umgestallten, dass plötzlich darraus etwas Positives entsteht?

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